Dividende vom Staat

Investoren kassierten Milliarden durch Cum-Ex-Geschäfte. Banken schrieben die Gesetze dafür

Von Simon Zeise
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Durch die Karrusselgeschäfte der Cum-Ex-Deals enteigneten Börsenunternehmen den Staat in Milliardenhöhe

Unbehelligt von Steuerbehörden und Regierung haben sich private Investoren und Banken über zehn Jahre lang am Staatshaushalt vergriffen. Der Schadensumfang soll mehr als zwölf Milliarden Euro betragen. Dass in der Rechtsprechung zu sogenannten Cum-Ex-Geschäften eine Lücke bestand, war dem Bundesfinanzministerium spätestens 2002 bekannt. Doch erst im November 2012 wurde als erstes verdächtiges Geldhaus die Hypovereinsbank in München von mehr als 70 Ermittlern durchsucht. Mehr….

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