Unter Obama waren die USA am längsten im Krieg

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Absehbar ist, dass er zwei Amtszeiten ununterbrochen oberster Kriegsherr war, dabei ist der Anteil der Privaten Dienstleister weiter gestiegen

Die Zeit der Obama-Präsidentschaft geht zu Ende. Barack Obama, der angetreten war, die Kriege der Bush-Zeit zu beenden, den Gang in eine atomwaffenfreie Welt zu befördern und die USA, mitunter zu einem Schurkenstaat im Globalen Krieg gegen den Terror geworden, wieder in einen Rechtsstaat zurückzuführen, wird nun wohl des Öfteren kritisch bewertet werden. Einen Erfolg hat er schon vor Ende seiner Amtszeit eingefahren, wie die New York Times herausstrich: Er war länger als sein Vorgänger und als alle anderen Präsidenten der oberste Kriegsherr, unter ihm war die amerikanische Nation zwei Amtszeiten ununterbrochen im Krieg.

Auch wenn Obama den von Bush angekündigten „Long War“ nicht fortsetzen wollte, hat er ihn mitsamt der ausgestellten Kriegsermächtigungen bis heute verlängert und hat zudem den von Bush begonnenen neuen Kalten Krieg gegen Russland und China mitsamt dem Wettrüsten verstärkt. Obama hat zwar die Zahl der Bodentruppen im Nahen Osten reduziert, aber dies kompensiert durch den Drohnenkrieg – Drohnenangriffe wurden mittlerweile in sieben Ländern praktiziert – und….

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