Nato-Aufrüstung in Osteuropa erhöht Weltkriegsgefahr

10330268_364119620412628_5683124140956675552_nVor dem Nato-Gipfel in Warschau Anfang Juli rüstet das westliche Militärbündnis in Ost-Europa verstärkt auf und erhöht damit die Gefahr eines atomaren Konflikts mit Russland.

Am gestrigen Dienstag begann in Polen eine Übung der neuen superschnellen Eingreiftruppe der NATO, der Very High Readiness Joint Task Force (VJTF). Im Rahmen des Manövers „Brilliant Jump“, das bis zum 27. Mai andauert, üben 1500 Soldaten der Landkomponente der VJTF – darunter die spanische Brigade BRILAT als derzeitiger Kern der VJTF – ihre schnelle Verlegung nach Osteuropa.

Die VJTF richtet sich direkt gegen Russland. Ihre Gründung hatte der Nato-Gipfel beschlossen, der nach dem pro-westlichen Putsch in der Ukraine im September 2014 in Wales stattfand. Die VJTF gehört zur Nato Response Force (NRF), der schnellen Eingreiftruppe der Nato, deren Truppenstärke im Februar vergangenen Jahres auf 30.000 Soldaten verdoppelt wurde. Im Ernstfall soll die 5000 Mann starke, sogenannte „Speerspitze“ der NRF innerhalb von 48 Stunden einsatzbereit sein.

„Brilliant Jump“ ist nur eine von vielen Nato-Übungen, die gegenwärtig in Osteuropa stattfinden. Das Manöver „Springstorm“ in Estland, das noch bis zum 20. Mai läuft, findet in unmittelbarer Nähe zur russischen Grenze statt. Beteiligt sind laut einer Pressemitteilung des Bundeswehrverbands „rund 6.000 Soldaten aus mehreren Ländern“, darunter „Truppen der estnischen….

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