Monsantos undurchsichtige PR-Methoden

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Die Reporterin Carey Gillam spricht über Monsantos aggressiven Umgang mit Kritikern. Die Methoden werden zunehmend raffinierter.

«Monsatan», so nannten US-Journalisten Anfang des Jahrtausends das Agro-Unternehmen Monsanto, das sich gerade zum Gentech-Konzern umbaute. Die aggressiven Methoden, mit denen Monsanto mit kritischen Journalisten umging, waren berüchtigt.

Inzwischen habe sich der Umgang mit Kritikern zwar geändert, sei aber nicht weniger fragwürdig, berichtete die Investigativjournalistin und Gentech-Spezialistin Carey Gillam Anfang Mai in einem Interview für die «Huffington Post».

«Sie wollten wissen, was ich meinen Kindern zu essen gebe»

«Monsanto tat, was alle Firmen mit Reportern machen», berichtete sie über die Methoden des Konzerns am Anfang des Jahrtausends. «Sie werden ärgerlich, sie rufen deinen Chef an, sie wollen, dass ein Artikel zurückgezogen wird, sie wollen eine Klarstellung». Nur, dass Monsanto damit weiter ging als jedes andere Unternehmen.

«Sie riefen mich zuhause an, weil sie….

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