Zehn Mythen über Schulmassaker

Amokläufe an amerikanischen Schulen rufen stets eine Welle an Kommentaren hervor, die meist auf Vorurteilen basieren und die Forderung nach schärferen Waffengesetzen beinhalten.

1. Schul-Amokläufe sind in den USA an der Tagesordnung

Amokläufe an Schulen sind äußerst selten. Statistisch gesehen sind Kinder in der Schule weniger gefährdet als zuhause. Die Wahrscheinlichkeit liegt höher, von den eigenen Eltern getötet zu werden als von irgendwelchen Dritten. Dem amerikanischen Kriminologen Gary Kleck zufolge ist es sogar wahrscheinlicher, während der Schulzeit von einem Blitz getroffen zu werden als von einer Kugel. Sogar in Großbritannien, dem Musterland der Waffenverbots-Aktivisten, lag die Tötungsrate an Grundschulen lange etwas höher als in den USA. Die allgegenwärtige Berichterstattung über Schul-Amokläufe bedeutet eben nicht, dass sie sich ständig ereignen.

2. Ein strenges Waffenrecht hätte solche Anschläge verhindert

Der ehemalige britische Innenminister Jack Straw behauptete nach einem Attentat in Connecticut, dass ein restriktiveres Waffenrecht Amokläufe an….

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