Syrische Bürger protestieren gegen US-Truppen im Land

In Al-Hasaka im Nordosten Syriens demonstrierten Einwohner gegen die Untergrabung der Souveränität ihres Landes und gegen die Stationierung weiterer US-Truppen. US-Präsident Obama hatte die Entsendung von 250 Soldaten in die von Kurden bewohnten Stadt Rumeilan angekündigt, allerdings ohne Mandat der syrischen Regierung.

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 Die Demonstranten protestierten gegen den „US-Imperialismus“ und die „illegale Präsenz“ der Truppen und verbrannten US-Flaggen, meldete die Nachrichtenagentur SANA. Gouverneur Mohamad Zaal al-Ali wurde mit den Worten zitiert: „Die Reaktion der Bürger bestätigt, dass die Existenz der [amerikanischen] Truppen in Rumeilan eine Verschwörung gegen das syrische Volk bedeutet, von denen, die den Terrorismus in ihrem Land unterstützten und jetzt ihre Truppen auf syrischem Boden stationieren.“
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Bereits am vergangenen Mittwoch wurden ähnliche Kundgebungen abgehalten, als die Anwohner die USA dazu aufriefen, Syrien wieder zu verlassen. Am 28. April kündigte Obama die Entsendung von 250 Soldaten in das Land an, die syrische Rebellen trainieren sollen. Zaal al-Ali bezeichnete dies als „eklatanten Akt der Aggression“ und eine „grobe Verletzung der Hoheitsrechte Syriens.“ Quelle:

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