Überwachung? Es geht um totale Kontrolle

ÜERWACHUNGSpätestens seit Edward Snowden müssen auch die letzten Realitätsverweigerer zugeben, es wird gespitzelt bis der Arzt kommt. Die meisten schalten gedanklich ab, da das Ausmass gewaltig ist. Der Begriff „spitzeln“ ist hierbei bewusst von den Medien lanciert, denn er verharmlost den Sachverhalt enorm. Was in der ganzen Diskussion jedoch völlig ausgeblendet wird, es geht schon lange nicht mehr nur um schlichte Überwachung – was schlimm genug wäre -, es geht um die totale Kontrolle. Wurden am Anfang nur einfache Taue ausgelegt, spinnten die Behörden in Salami-Taktik das Netz immer feiner. Ein entschlüpfen ist mittlerweile fast aussichtslos. Sämtliche demokratische Grundstrukturen sind bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt.


Sehr wichtig ist es meiner Ansicht nach, die Begriffe Überwachung und Kontrolle zunächst zu definieren und voneinander abzugrenzen. Dazu aus Wikipedia:

Überwachung ist die zielgerichtete Beobachtung und Informationserhebung von Objekten, Personen oder Gegenständen durch am Geschehen unbeteiligte Dritte. Auf die Überwachung von Personen gerichtet, spricht man auch von Observierung oder Observation, bei Naturphänomenen von Monitoring.[1]

Kontrolle ist die Überwachung oder Überprüfung einer Sache, Angelegenheit oder Person und somit ein Mittel zur Herrschaft oder Gewalt über jemanden oder etwas.[2]

Unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung wird und wurde die Überwachung ausgeweitet, dass die STASI dagegen wie ein Haufen Vorschüler wirkt. Auch wenn die meisten Menschen intuitiv merken, dass es zu weit geht, hält man….

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