Japaner verklagen erstmals Regierung wegen H-Bomben-Tests der USA

Erstmals in der Geschichte hat eine Gruppe von Bürgern Japans die Regierung, die über Jahrzehnte hinweg die wahren Strahlungswerte nach den Wasserbomben-Tests der USA 1954 verheimlicht haben soll, auf Entschädigung verklagt, meldet die Zeitung The Japan Times am Montag.

Die Klage wurde laut der Zeitung von 45 Menschen beim Bezirksgericht Kochi eingereicht, die in der gleichnamigen Präfektur auf der südwestlichen Insel Shikoku leben. Unter den Klägern seien Mitglieder von Fischer-Familien, die nach den US-Tests vermutlich einer starken Strahlung ausgesetzt worden waren. Als Schadenersatz verlangen die Kläger je 2 Millionen Yen (umgerechnet etwa 16.000 Euro).

Das sei die erste Klage in der japanischen…

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