Wie der Islamische Staat deutsche Waffen bekam

Deutschland hat Waffen an das irakische Kurdistan seit Oktober 2014 geliefert. Das war damals ein entscheidender Moment, welcher den weiteren außenpolitischen Kurs in Deutschland bestimmte. Wegen Druck aus den Vereinigten Staaten hob das Kabinett, ein Verbot von Waffen und Militärfahrzeuge ‘Lieferungen in Krisenkriegsgebieten auf.

IGILDeutsche Regierungsbeamte stuften die Kurden als Gegner der ISIS ein. «Die kurdischen Kämpfer die Frontlinie gegen den islamischen Staat sind benannt», erklärte die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Zugleich feierte Washington seinen Sieg auch, denn das Weiße Haus hatte die Deutschen gezwungen, nach der Pfeife der USA zu tanzen.
 
Allerdings wurde es im vergangenen Januar bekannt, dass Schwarzmärkte im Norden des Irak offen deutschen Waffen verkaufen. Berlin verlangte, dass die kurdische Führung detailliert darüber informiert. Der Bericht zeigte, dass ein Teil der von Deutschland an die Kurden gelieferten Waffen in die Hände von Terroristen fielen. Mehr…

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