Grasbesitz kann härter bestraft werden als das Zünden einer Atombombe

Wer sich jahrelang mit den irrationalen Gründen des Cannabis-Verbots beschäftigt, wird ständig mit der Unverhältnismäßigkeit der Strafen für Cannabis-Delikte konfrontiert. Cannabis ist zwar schon seit den 1920er Jahren geächtet, die drakonischen Strafen für Besitz und Handel sind allerdings eine hilflose Reaktion einer jungen BRD auf die 68er-Generation. Erst seitdem das Opiumgesetz von 1929 im Jahr 1972 durch das Betäubungsmittelgesetz (BtmG) ersetzt wurde, werden Hasch-, Gras- und andere Dealer gnadenlos weggesperrt. Bis dahin waren die Strafen relativ moderat. Wird das BtmG konsequent angewendet, können seine Bestimmungen selbst bei unverbesserlichen Weed-Dealern oder Schmugglern bis zur Sicherheitsverwahrung führen. Lebenslänglich für Weed gibt es also nicht nur in den USA. Mehr…

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