Würden einem Sieg Hillary Clintons noch mehr Krieg folgen?

Gerissene Neokonservative wollen Hillary Clinton von Anhängern der Demokratischen Partei als ihr trojanisches Pferd ins Weiße Haus wählen lassen. Würde ihr Sieg noch mehr Kriege bringen?
Das Establishment der Demokratischen Partei hat sich wohl entschlossen, Hillary Clinton trotz ihre eher lustlosen Kampagne gegen Bernie Sanders zum Sieg zu verhelfen und hofft darauf, dass republikanische Abweichler helfen werden, ihr den Weg ins Weiße Haus zu ebnen.
Sollte Frau Clinton Präsidentin werden, wird sie sich mit Anhängern einer neokonservativen US-Außenpolitik umgeben, die sie darin bestärken werden, ihre Strategie des „Regime Change“ (des Regimewechsels) im Mittleren Osten fortzusetzen und den bereits begonnenen und sehr gefährlichen neuen Kalten Krieg gegen Russland weiter zu eskalieren.
Wenn Baschar al-Assad dann noch Präsident Syriens ist, wird man von ihr verlangen, auch weiterhin seinen Sturz zu betreiben, und neue Sanktionen gegen den Iran zu verhängen, damit Teheran von dem (mühsam ausgehandelten) Atomabkommen abrückt; außerdem sind bereits Rufe laut geworden, noch mehr US-Truppen in der Nähe der russischen
Grenze zu stationieren und die Ukraine in die militärische Struktur der NATO zu integrieren.
Als 45. US-Präsidentin hätte Frau Clinton ein offenes Ohr für die Einflüsterer, die eine solche US-Außenpolitik propagieren und der US-Bevölkerung schon eingeredet haben, Saddam Husseins Soldaten hätten (bei ihrem Einmarsch in Kuweit) Babys aus Brutkästen….

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