Syrien: Ein bisschen Wahrheit, ein bisschen Lüge – ergibt eine fette Lüge

Hospital der Ärzte ohne Grenzen in Afghanistan – ein „Versehen“ sagt Washington

Glenn Greenwald hat einen Artikel über „Der Witz der US-Justiz und „Rechenschaft“ wenn sie ein Hospital bomben“ geschrieben, wobei uns natürlich gleich die Bombardierung des Krankenhauses der ‚Ärzte ohne Grenzen‘ in Kunduz/ Afghanistan einfällt. Wie die Amerikaner wie immer erst einmal alles abstreiten, dann eine Story erzählen, die vorne und hinten nicht stimmt, danach halt eine andere Story nachschieben, die noch kurioser ist. Kein Problem – es wird eine dritte Geschichte serviert.

Alle Geschichten waren erstunken und erlogen und das gilt auch für ihren abschließenden Report. Die einzig korrekte Geschichte ist die der Ärzte ohne Grenzen: Es war eine gezielte und bewusste Bombardierung, bei der 42 Männer, Frauen und Kinder getötet wurden – einige bei lebendigem Leibe in ihren Betten verbrannten – durch 211 Granaten und Bomben. Sie (US-Militärs) behaupten nun, es sei alles ein Missverständnis gewesen, weswegen natürlich auch kein Mensch zur Verantwortung gezogen werden kann.

Ach, das kennen wir doch, das mit den Missverständnissen, mit dem versehentlichen Angriff. Das haben die USA in allen ihren Kriegen gemacht, schon vor 200 Jahren und vor 100 Jahren und im Weltkrieg, in Korea und in Vietnam und in allen ihren dutzenden Kriegen. Und vor einem Monat haben sie ein Krankenhaus in Aleppo bombardiert, was sie sofort den Russen zuschoben – was sich als Lüge….

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