Kölner Silvesternacht: Geheime Dokumente belegen Behörden-Chaos

Chef der Notrufzentrale lehnte Bezeichnung „Flüchtling“ ab – Massenpanik auf der Rheinbrücke: „Rettet meinen Sohn!“ – Düsseldorf verhängt Aktensperre

Unglaublich: Wegen des „sensiblen Themas rund um die Flüchtlings-Thematik“ verzichtete die Kölner Polizei am Neujahrstag auf eine Pressemitteilung zu den unerhörten Vorfällen am Kölner Hauptbahnhof und schob diese erst am 2. Januar um 17:00 Uhr nach. In der Silvesternacht war es in der Kölner City massenhaft zu Straftaten gekommen (Kölner Silvesternacht: Heikle Wahrheiten, kapitale Strategiefehler). Abscheu und Entsetzen lösten vor allem die obszönen Übergriffe auf Frauen aus. Am 6. Mai soll erstmals eine solche Tat verhandelt werden, der Vorwurf: versuchte sexuelle Nötigung. 

Bahnhofsplatz in Köln. Bild: Raimond Spekking/CC-BY-SA-4.0

Jetzt kommen immer mehr brisante Details ans Licht. In seiner Wochenendausgabe erhebt der „Kölner Stadt-Anzeiger“ die bislang schwersten Vorwürfe und belegt die Recherchen mit dem Einblick in mehrere tausend Dokumente, darunter polizeiliche Einsatzprotokolle, Ministeriumsakten, internen Schriftverkehr und Einsatzberichte von Stadt und Bundespolizei. Aus den Unterlagen, so das…

Kommentare sind geschlossen.