Bargeld unter Dauerfeuer

Noch vor einem Jahr war die Front weit weg. Ein EU-Land nach dem anderen verhängte Barzahlungsverbote – hier durften maximal 5.000 Euro bar bezahlt werden, da nur 2.000 oder 1.000.
 
„Was geht das mich an?“, fragte sich genervt der Michel, schüttelte sein Zipfelmützentragegestell und wandte sich wieder dem Sportteil zu.
 
Frühe Versuche, auf die Folgen aufmerksam zu machen, wurden als Spinnerei und Verschwörungstheorien abgetan.
Am 13. November 2008 schrieb ich einen Paukenschlag mit dem Titel „Eine Welt, eine Währung – ein Wahnsinn!“ Die Warnung lautete:
Nur eine konkurrenzlose Weltwährung kann endlos Kredit gewähren.
Nur eine konkurrenzlose Weltwährung kann endlos inflationieren – und den Schaden ausgleichen, indem alle Jahre die letzte Null ersatzlos gestrichen wird.
Nur eine konkurrenzlose Weltwährung kann die gesamte Menschheit so tief in die Verschuldung treiben, dass eine neue Art von Reform, nämlich die „Freiheitsreform“ erforderlich wird, an deren Ende dann endlich wieder die Leibeigenschaft steht.
Das „Wehret den Anfängen“ ist ebenso ungehört verhallt, wie die Warnung es sei inzwischen fünf vor zwölf.
Vor einem Jahr, am 9. April 2015, erschien der PaD 14/2015 „Der Mensch ohne Bargeld“, mit dem ich die…

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