Im Land der satten Menschen

Wo man ins Elend kriecht, um sich in Villen zu träumen, da hat der Mensch sich zum Mob gemausert, ist sein Verstand im Nebel einer Sucht verdunstet und sein Körper schlicht ein nützliches oder überflüssiges Gerät, ohne Geist, ohne Phantasie ohne einen Lebenstraum, der vom “Wohlstandstraum” abweicht.
Doch der “Wohlstandstraum” den der satte Mensch, der geborgen in einer warmen Stube schläft, zu träumen hat, ist schlicht eine verschimmelte, ranzige Knolle, mit der man ihm sein Maul stopft und sein Hirn durch den Darm in den Misthaufen drückt.

Wo bescheidene Zufriedenheit in die Psychiatrie führt, wo lässige Trägheit, ein Lächeln auf dem Gesicht des in Lumpen gekleideten Menschen, die Gefahr vom Mob erschlagen zu werden, provoziert, da ist die Lebenshölle immanent.

Der Mensch im Jahre 2016 lebt in der Hölle, statt in Frieden eine Gemeinschaft frei von Hunger und Elend zu schaffen!
Warum? Weil die Satten nie satt genug werden, auf die goldenen Kälber starren und vor Neid zerfressen den Verstand verlieren.

Ich weiß, meine Zeilen sind ein Affront! Schaut auf die Reichen, sie sind schuld!

Ich sage, schaut auf Euch, Ihr seid ebenso schuld!
Würdet Ihr nicht Eure Leben den Reichen opfern, den täglichen Lebenslügen…

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