Terror in Paris/Brüssel: Die „islamistischen Legionäre“ aus Europa tragen den Kampf nach Hause

Nach den Terroranschläge in Paris und Brüssel haben sich viele zu Wort gemeldet –
Staatspräsidenten, Regierungschefs, Minister, Akademiker, Journalisten und Medienvertreter. Tonnen von Papier und Druckerschwärze wurden verbraucht für Vermutungen über die Psychologie, die Netzwerke und die Pläne der Täter, bei denen es sich wohl um radikalisierte junge Muslime gehandelt hat, die alle Bürger von EU-Staaten waren. Mit der seit Jahrzehnten von den USA, der NATO und der EU betriebenen aggressiven Politik, die verantwortlich für die Entwicklung weltweiter Terrornetzwerke ist, hat sich kaummjemand beschäftigt. Dieser Essay befasst sich mit den historischen Verbindungen zwischen den USA, Saudi-Arabien und den islamistischen Terroristen bei den Interventionenin Pakistan und Afghanistan und den Folgen der US-Invasion und -Besetzung des Iraks. Dort haben die USA vorsätzlich und planmäßig alle säkularen staatlichen Strukturen zerstört; durch bewusstes Schüren ethnischer und religiöser Konflikte wurden Stammeskriege angezettelt, um militärische Interventionen zu ermöglichen, durch die der Irak in Teilstaaten aufgesplittert werden soll. Der letzte Teil befasst sich mit den von den USA und der EU gemeinsam mit den arabischen Ölmonarchien am Persischen Golf geführten „Stellvertreterkriegen“ in Libyen und Syrien, mit denen in zwei weiteren säkularen Staaten „Regimewechsel“ herbeigeführt wurden oder werden sollen, gleichzeitig aber der internationale islamistische Terrorismus gefördert wird.
Der historische Ursprung des internationalen islamistischen Terrorismus:
Afghanistan….

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