Die EU kippt

Die Europäische Union versinkt in Streit und Krisen – Rettung unwahrscheinlich
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Nichts Gutes zu vermelden von der EU: Kommissionspräsident Juncker im Gespräch mit Kanzlerin Merkel Bild: action press

Ist 2016 das letzte Jahr der Europäischen Union? Die Krisen eskalieren, die Verantwortlichen aber kleben an den alten Rezepten.
Was haben die anhaltenden Ausschreitungen in Frankreich, die hässlichen Bilder von Idomeni, das Nein der Niederländer zum EU-Abkommen mit der Ukraine, die unmittelbar bevorstehende Gefahr eines britischen EU-Austritts, die immer noch horrende Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und  Italien oder die Renaissance des Nationalen in Mittelosteuropa gemeinsam? Sie sind die Ergebnisse einer dramatisch verfehlten Europa-Politik, die teils schon vor Jahrzehnten eingeleitet wurde und nun schubartig ihre giftigen Früchte hervorbringt.
Frankreich sitzt in der Klemme, die Arbeits- und Sozialkosten sind viel zu hoch. Das Land verliert fortwährend an Wettbewerbsfähigkeit. In früheren Jahren hätte Paris den Franc abgewertet, um seine Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen. Dieser Weg ist seit der Euro-Einführung blockiert.
Nun bleiben nur drastische Lohnkürzungen, längere Arbeitszeiten, weniger soziale Leistungen – oder aber der Marsch in die….

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