USA: Waffenverkäufe an Golfstaaten für 33 Milliarden Dollar

In den vergangenen 11 Monaten haben die USA ihre Waffenkammer für den Nahen Osten großzügig geöffnet

Die USA haben im vergangenen Jahr für kräftigen Waffennachschub im Krisenherd Naher Osten gesorgt. Seit Mai 2015 hat das US-Außenministerium Waffenverkäufe an Länder des Golf-Kooperationsrates (GCC) in Höhe von 33 Milliarden Dollar genehmigt. Dies gehe aus Unterlagen des State Departments hervor, berichtet die Publikation Defense News.

33 Milliarden Dollar bedeuten eine große Menge Waffen, die an Länder gehen, die in Kriege verstrickt sind wie allen voran Saudi-Arabien, das im Jemen militärisch interveniert, in Syrien die Salafisten-Dschihadisten von Ahrar-al-Sham unterstützt, die militärisch eng mit der al-Qaida-Gruppe al-Nusra-Front zusammenarbeitet. Auch Katar, das ebenfalls als Hauptabnehmer geschildert wird, hat eine illustre Geschichte von Interventionen in Länder des Nahen Ostens und Nordafrika in jüngster Zeit.

Nach Aussagen eines Sprechers des Außenministeriums, David McKeeby, beinhalten die Lieferungen, die auch die Zustimmung des Pentagon erhielten, Raketenabwehrsysteme, Kampfhubschrauber, Fregatten und Panzerabwehrlenkwaffen. Man habe Versprechungen eingelöst, die im Mai vergangenen Jahres bei einem Treffen in Camp David gemacht wurden.

Das Treffen war geprägt von Forderungen nach einer „Sicherheits-Kompensationen“ für das Abkommen zur zivilen Nutzung der Atomenergie mit Iran.

Apache-Kampfhubschrauber. Bild: Britische Armee/Open Government Licence

Als Beigabe zu den genannten schweren Waffen an das Bündnis, dem Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman angehören, erwähnt McKeeby auch die….

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