Amazons »Nebelkerzen«

Erneut Streiks in den Versandzentren: Pläne für eigene Zustellung fügen sich in Unternehmensstrategie, Beschäftigte so stark wie möglich auszubeuten

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Beschäftigte des US-Onlinehändlers Amazon vor dem Werkstor in Leipzig (14. März)

Der Internetversandhändler Amazon machte am Wochenende mit neuen Ideen auf sich aufmerksam. Wie Die Welt online berichtete, will der Konzern in Ballungszentren den Versand der Bestellungen selbst in die Hand nehmen. Den Anfang soll Berlin machen, wo es möglich sein soll, Waren innerhalb von zwei Stunden zu erhalten. Dafür will der Onlinehändler mit lokalen Lieferfirmen zusammenarbeiten. Eine große Immobilie soll er schon gefunden haben.

Das hat für den Konzern große Vorteile. Zwar geht er ein überschaubares finanzielles Risiko ein, denn auch die Lagerstätten, die bislang in Industriegebieten stehen, müssen in die Innenstädte geholt werden, wenn der Konzern sein Versprechen einlösen will. Die Logistik allerdings wird anfangs noch….

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