Warum ist die NATO in Jugoslawien?

Vor 17 Jahren wurde das Verbrechen gegen den Frieden in Europa wieder salonfähig gemacht. Die NATO, die verbrecherische Organisation unter Führung der terroristischen Supermacht Vereinigte Staaten von Amerika, führte unter Mitwirkung einer Reihe von europäischen Staaten einen aggressiven Angriffskrieg gegen das friedliche Jugoslawien. Jugoslawien war bereits zuvor Ziel brutaler politischer und militärischer Einmischung seitens des Westens gewesen, der die Spaltung und Zersplitterung des Landes betrieben hat. (s. Links unter dem Artikel)

Walter Rockler, seinerzeit Ankläger in Nürnberg, stellte diesen Überfall auf dieselbe Stufe wie den Überfall der Nazis auf Polen. Die Naziführer wurden dafür aufgehängt.

Der folgende Artikel von Professor Sean Gervasi ist wohl als Klassiker anzusehen. Klassiker in dem Sinn, dass man jedesmal dazulernt, wenn man sich damit beschäftigt. Und dass die gut fundierten Vorhersagen eingetroffen sind, wie es bei Sean Gervasi in atemberaubender Weise der Fall ist.

natomafiaEinleitung

Die NATO hat kürzlich eine große Einsatztruppe nach Jugoslawien entsandt, unter dem Vorwand, das Dayton-Abkommen von Ende 1995 zur Beendigung des Kriegs in Bosnien durchzusetzen. Es heißt, dass diese Einsatztruppe rund 60.000 Mann umfasst, ausgestattet mit Panzern, gepanzerten Fahrzeugen und Artillerie. Unterstützt wird sie von beträchtlichen Luft- und Seestreitkräften. Wenn man alle involvierten Streitkräfte einschließlich der in angrenzenden Ländern stationierten mit einbezieht, ergibt sich eine Truppenstärke von mindestens 200.000 Mann. Diese Zahl wurde von US-Militärkreisen bestätigt. (1)

Die Entsendung einer großen westlichen Militärmacht nach Mittel- und Südosteuropa ist ein erstaunliches Unterfangen gerade in der Übergangssituation, die durch das angenommene Ende des Kalten Krieges entstanden ist. Der Einsatz dieser Truppen auf dem Balkan bildet nicht nur die erste größere militärische Operation der NATO, sondern auch die größte militärische Operation außerhalb….

Kommentare sind geschlossen.