Telefon-Interview von Dirk Pohlmann mit James Risen (Krieg um jeden Preis)

Bild: Gleich nach dem 11. September war der Krieg gegen den Terror der USA vielleicht ein Rachefeldzug, ein Heimzahlen, ein Quittwerden. Aber das Motiv des weltweiten Krieges gegen den Terror 13 oder 14 Jahre später ist nur noch eine Suche nach Geld und Macht, meint James Risen (Foto: US Navy, Bob Houlihan, Public Domain).
Gleich nach dem 11. September war der Krieg gegen den Terror der USA vielleicht ein Rachefeldzug, ein Heimzahlen, ein Quittwerden. Aber das Motiv des weltweiten Krieges gegen den Terror 13 oder 14 Jahre später ist nur noch eine Suche nach Geld und Macht, meint James Risen.

Dirk Pohlmann: Hier ist KenFM-International und unser Gast ist heute James Risen, zweimaliger Pulitzer-Preis-Gewinner und Autor des Buches „Krieg um jeden Preis – Gier, Machtmissbrauch und das Milliardengeschäft mit dem Kampf gegen den Terror“. Guten Tag, Mr. Risen, wir freuen uns sehr, Sie heute bei uns begrüßen zu können.

James Risen: Vielen Dank für die Einladung.

Dirk Pohlmann: Ihr Buch war auf Platz 18 der US New York Times Bestsellerliste und hat es bis auf den 9. Platz in Deutschland geschafft. Sie sind jetzt in Deutschland also noch prominenter als in den USA, obwohl ich bezweifle, dass der Pulitzerpreis …

James Risen: Das ist hervorragend, vielen Dank!

Dirk Pohlmann: Vielleicht können Sie uns ein wenig über sich selbst erzählen, wer Sie sind und über Ihren beruflichen Hintergrund.

James Risen: Ich bin ein Investigativ-Reporter für die New York Times in Washington, ich habe vier Bücher geschrieben, „Krieg um jeden Preis“ ist mein viertes Buch, über die Kosten durch Betrug beim Krieg gegen den Terror. Mein vorheriges Buch „State of War“ führte zu einer sehr langen staatsanwaltlichen Ermittlung gegen mich, es war ein sieben Jahre langer Kampf, den ich….

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