Die Anschläge von Brüssel: Warum die Zusammenhänge nicht erkannt werden

11350568_1580130048905679_5366263026630965445_nDie jüngsten Terroranschläge in Belgien, bei denen mindestens 31 Menschen getötet und dreihundert verletzt wurden, stehen in einer Reihe zahlreicher ähnlich spektakulärer Attentate der letzten fünfzehn Jahre, seit Beginn des „Kriegs gegen den Terror“.

Jeder dieser Zwischenfälle folgt einem ähnlichen Schema: Die Angreifer sind den Sicherheitsbehörden bekannt und haben entweder schon in den Operationen im Nahen Osten oder in Eurasien gekämpft, wo die Westmächte versuchen, die dortigen Regimes zu destabilisieren oder abzulösen, oder sie stehen kurz davor, als Kämpfer aktiv zu werden. Nach jedem Anschlag rechtfertigen die Sicherheitsbehörden ihre Unfähigkeit, aufgrund der ihnen vorliegenden Informationen zu handeln, mit der Behauptung, sie hätten „die Zusammenhänge nicht erkannt“. Am Ende wird trotz unglaublichen Versagens der Sicherheitsdienste kein einziger Beamter gefeuert oder sonst wie zur Rechenschaft gezogen.

In früheren Fällen, beim 11. September 2001, dem Anschlag auf den Bostoner Marathon, dem mörderischen Überfall auf Charlie Hebdo und den Anschlägen vom November 2015 in Paris, dauerte es Monate, wenn nicht Jahre, bis das Ausmaß der Informationen, die den staatlichen Behörden frühzeitig vorlagen, bekannt wurde. So war es möglich, dass diese Tatsachen von den Medien sorgfältig verschleiert und als „Verschwörungstheorien“ abgetan werden konnten.

Anders in Brüssel. Hier dringt mit beispielloser Geschwindigkeit an die….

Kommentare sind geschlossen.