Wieso BDS nicht verlieren kann: Eine moralische Schwelle um den Rassismus in Israel zu bekämpfen

Die Versuche, den Boykott gegen Israel zu ächten, scheint auf taube Ohren zu stossen. Aufrufe von westlichen Regierungen, allen voran der USA, Grossbritannien und Kanada, den Boykott von Israel zu kriminalisieren, haben den Schwung von BDS kaum abgebremst. Im Gegenteil hat die Bewegung sogar an Beschleunigung gewonnen.

Es ist, als wiederhole sich die Geschichte. Westliche Regierungen nahmen sich bereits früher der Bewegung gegen die Apartheid in Südafrika an. Sie bekämpften sie auf jede mögliche Art und Weise und brandmarkten ihre Anführer_innen. Nelson Mandela und viele seiner Genoss_innen wurden als Terroristen bezeichnet.

Nach seinem Tod im Jahr 2013 haben hohe US-amerikanische Politiker_innen die Chance ergriffen und die herausragenden Eigenschaften des verstorbenen afrikanischen Anführers in etlichen Pressekonferenzen aufgezählt und von seinem Engagement für Gerechtigkeit und Menschenrechte gesprochen. Dies, obwohl Mandelas Name erst 2008 von der US-amerikanischen Terrorismus-Beobachtungsliste gestrichen worden war.

Die Regierung unter Reagan nannte den African National Congress (ANC) – den Hauptträger des Widerstands gegen die Apartheid – eine Terrorgruppe. Wie die….

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