Neocons für Hillary, Kriegstreiber gg. Donald – Über US-Außenpolitik

Donald_Trump_August_19,_2015_(cropped2)Acht Monate vor den Präsidentschaftswahlen finden in den USA Dinge statt, die den Schluss nahelegen, dass der Donald dem Militärisch-Industriellen Komplex tatsächlich ein Dorn im Auge ist – so sehr, dass ein Kolumnist die Frage stellt, ob Trump um sein Leben fürchten müsse. Die Neocons, die Bushs Chaoskriege von Afghanistan bis Syrien (sic) gefingert haben, laufen zu Hillary Clinton über. Hillary_Clinton_by_Gage_Skidmore_2

Man kann das auch umgekehrt sehen. Hillary Rodham Clinton (HRC) war immer schon eine der Ihren, halt mit einem demokratischen Parteibuch. Blickt man länger als 50 Jahre zurück, ist nicht einmal das besonders bemerkenswert. Auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs waren die Vorläufer der “Neocons” Demokraten, etwa Scoop Jackson, dem z.B. Richard Perle und Paul Wolfowitz in jungen Jahren zugearbeitet haben. 

Ursprünglich waren viele der nachmaligen Neokonservativen Trotzkisten, Intellektuelle jüdischer Herkunft, die von ihrem Antistalinismus in das Lager der  US-amerikanischen Kalten Krieger geführt wurden. Ein Teil dieses Milieus schloss sich schon bald Ronald Reagan an.

Jüngere, wie die damalige Jus-Studentin Hillary wurden in den 1960ern….

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