Die dramatischen Erinnerungen Udo Wieczoreks an ein vorheriges Leben

Am 6. November 2015 erschien in der Stuttgarter Zeitung ein Artikel mit der Überschrift: „Hat Udo Wieczorek schon einmal gelebt? Wer ist Vinz?“1 Die Geschichte ist so eindrucksvoll, dass hier darüber berichtet werden soll. Was da zum Vorschein kommt, rüttelt gewaltig an der Gewissheit des materialistischen Weltbildes und „kratzt,“ wie der Journalist Manfred Bomm schreibt, „an der Fassade der festgemauerten Wissenschaft, die nur zulässt, was physikalisch und mathematisch berechenbar erscheint.“ Es rührt Fragen auf, die zu den tiefsten des Menschseins gehören und das ganze Denken und Sinnen der Menschheitsgeschichte durchziehen. Doch es soll hier nicht um ideelle Überlegungen gehen, sondern der konkrete Fall soll selbst zur Sprache kommen, den Udo Wieczorek und Manfred Bomm auch gemeinsam in einem Buch dokumentiert haben.2

Bedrückende Träume

Udo Wieczorek, ist ein bodenständiger 44-jähriger Finanzbeamter aus Thalfingen im Landkreis Neu-Ulm, sport- und bergbegeistert, in seiner Freizeit viel in den Höhlen der Schwäbischen Alb und den Bergen des Allgäus unterwegs. Im Alter von vier Jahren begannen ihn Albträume heimzusuchen, Bilder eines Krieges zwischen hohen Bergen, von Uniformen, Maschinengewehren, von Angst und Schmerz quälten das Kind, das sich dann ins Ehebett der Eltern flüchtete. Er selbst schildert seinen ersten Traum so: Mehr….

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