Terrorgruppe: Urlauber sollen Türkei sofort verlassen

Hinter den Kulissens Foto.

++ Terrorgruppe: Urlauber sollen Türkei sofort verlassen ++

++ Erdogan droht mit „eiserner Faust“ ++

Die kurdische Terrorgruppe «Freiheitsfalken Kurdistans» (TAK) hat alle ausländischen Touristen aufgefordert, unverzüglich die Türkei zu verlassen. Die Extremisten kündigten an, den Krieg, den Präsident Erdogan derzeit im Osten des Landes „gegen die Kurden“ führt, mit Anschlägen in den großen Metropolen und Touristenzentren, vergelten zu wollen. Beobachter vermuten hinter der neuen „Terror-Offensive“ der Kurden, dass die türkische Regierung gezwungen werden soll, wieder an den Verhandlungstisch zurückzubringen. Auch die PKK hat eine „Frühlingsoffensive“ angekündet.

Präsident Erdogan denkt jedoch nicht daran und versprach gestern in einer Rede „mit eiserner Faust“ den kurdischen Aufstand niederschlagen zu wollen. „Egal wo ihr geflohen seid, unsere Soldaten und Sicherheitskräfte werden euch finden und alle geeigneten Maßnahmen gegen euch ergreifen“ sagte Erdogan an die Adresse der Kurden.

Ähnlich wie bei der US-Regierung nach den Anschlägen vom 11. September 2001, versucht nun auch Erdogan die Welt vor die Wahl zu stellen. „Diejenigen, die auf unserer Seite im Kampf gegen Terrorismus sind, sind unsere Freunde. Diejenigen, die auf der gegenüberliegen Seite stehen, sind unsere Feinde“ richtete Erdogan seine Warnung an seine NATO-Partner. Derweil hat eins von Erdogan initiiertes Gerichtsverfahren, die Immunität fast aller türkischer Politiker aufgehoben. Auch Abgeordnete der Erdogan-Partei AKP sollen keine Immunität mehr haben. Gerüchte machen die Runde, wonach sich der Erdogan-Clan vor einem Putsch aus den eigenen Reihen fürchtet.

Trotz der prekären Lage in der Türkei weigert sich das Auswärtige Amt immer noch vehement davor, eine Reisewarnung für dieses Land herauszugeben. Der Tod von deutschen Urlaubern wird billigend in Kauf genommen, weil man Erdogan nicht verärgern will und die von Merkel initiierten Vereinbarungen mit der Türkei in der Flüchtlingskrise nicht gefährden will. Verunsicherte Urlauber können deshalb ihre Türkei-Reisen nicht kostenfrei umbuchen.

Bei dem jüngsten Terroranschlag in einer Einkaufsstraße in Istanbul, sind mindestens 7 Menschen getötet worden. Unter den Opfern sollen auch zwei israelische Touristen sein. Eine türkische AKP-Abgeordnete soll sich über Twitter über den Tod der israelischen Gäste gefreut haben, was in Israel für Empörung sorgte. Quelle:

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