Edelmetalle zurück aus der Versenkung

Im Februar überstieg Gold zum ersten Mal nach gefühlten Ewigkeiten die 1200 US$-Marke und hält sich seitdem auf der Überholspur. Im Vorjahr gab es eine ähnliche Entwicklung, bis Anfang März der Einbruch kam. Doch diesmal spricht alles dafür, dass der Aufwärtstrend anhält: zum einen zeigen die meisten anderen Wirtschafts- und Finanzindikatoren deutlich in Richtung nächste Krise, zum anderen schwindet das Vertrauen in die Staatsorgane, den weiter wachsenden Herausforderungen noch lange standzuhalten.

Im Vorjahr dauerte die Rallye auch nur vier Wochen, während es aktuell schon seit zwei Monaten aufwärts geht. Während damals die Erwartungen einer Fed-Leitzins-Erhöhung die Bullenphase beendeten und die Großinvestoren damit ihr Vertrauen in die Steuerung des Finanzsystems signalisierten, steigt dieses Mal die Gold-Nachfrage ungeachtet aller Beruhigungspillen an. Wie Goldreporter meldet „stieg beispielsweise das Inventar des weltgrößten Gold-ETF (SPDR Gold Trust) seit Jahresbeginn um satte 23,5 Prozent oder 151 Tonnen. Crash-Warnungen haben sich massiv gehäuft. Viele Großbanken empfehlen Gold. Die US-Leitzinserhöhung ist bereits eingepreist. Globalwirtschaftliche Risiken….

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