Lord Rothschild: »Wir befinden uns im ›Auge des Wirbelsturms‹«

Während sich die Wirtschaftsprognosen der Zentralbanken immer stärker verdüstern (d.h. realistischer werden), scheint Lord Rothschild mit der gegenwärtigen Misere gerechnet zu haben: »Wenig überraschend haben sich die Marktbedingungen weiter verschlechtert … und zwar dermaßen, dass uns der Wind direkt ins Gesicht bläst; möglicherweise befinden wir uns ›im Auge des Wirbelsturms‹«.

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Nach dieser kühlen Feststellung verweist Rothschild auf eine ganze »beängstigende Litanei von Problemen« und warnt diejenigen, die die Lage der amerikanischen Wirtschaft zu optimistisch beurteilen: »[Das Jahr] 2016 wird wahrscheinlich weitaus schwieriger als die zweite Jahreshälfte 2015 werden.«

 

In seinem Brief an Investoren (über RIT Capital) schreibt er weiter:

»In meiner halbjährlichen Einschätzung mahnte ich zur Vorsicht und schrieb am Ende: ›Aufgrund des allgemeinen Klimas sieht es so aus, als bliese uns der Wind möglicherweise bald ins Gesicht‹; und tatsächlich bereiteten uns im letzten Quartal 2015 die weltweiten Aktienmärkte zunehmend Sorgen. Im Zuge der zunehmenden Verdüsterung der wirtschaftlichen Aussichten verringerten wir unsere Aktienpositionierung und viele Unternehmen meldeten enttäuschende Gewinne. In der Zwischenzeit zeigen sich auch die Entscheidungsträger in den Zentralbanken bei….

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