Overcast – Klimaexperimente am Himmel – Filmkritik

Overcast, zu Deutsch Bewölkt, ist ein Film von Matthias Hancke, einem Walliser Filmemacher und Historiker, welcher nach über 6 Jahren Entwicklung mit einem minimalen Budget und ohne Subventionen das erreichte, was man einen gelungen und interessanten Dokumentarfilm nennen kann. Thematisiert werden Chemtrails, durch Flugzeuge künstlich erstellte Kondensstreifen, die das Klima beeinflussen sollen. Chemtrails sind im Volksmund eine Verschwörungstheorie, nach dem 78 minütigen Film aber muss man sich eingestehen, dass dies nicht stimmen kann. Overcast ist von Qualität und Sachlichkeit her einer der besten Dokumentarfilme über eine Verschwörungstheorie, die ich persönlich jemals gesehen habe.

 

Bereits am Anfang des Films wird klar, dass Matthias Hancke, der als Protagonist im Film einen recht guten Eindruck macht, eigene Untersuchungen starten muss, um das Thema besser beleuchten zu können. Bereits in der ersten Szene des Films steht Hancke in sich fragender Pose auf einem Kleinflugplatz und schaut sich Chemtrails am Himmel an. Die Kamera steigt in verblüffend echt aussehender Manier Richtung Streifen und der Titel des Films erscheint. Man bekommt daher schon nach den ersten zwei Minuten des Films den Eindruck, hier ist ein Profi am Werk. Diesen….

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