Erdogan lässt «türkische Wunderwaffe» an syrische Grenze aufstellen

Vorbereitungen für Syrien-Invasion? Erdogan lässt «türkische Wunderwaffe» an syrische Grenze aufstellen

Erdogans «Störsender» soll russische Luftabwehr unschädlich machen

Mit der Stationierung von S-400 (Langstrecken-Boden-Luft-Rakete) in Syrien hat Russland auf den Abschuss eines russischen Kampfbombers Ende November 2015 durch die türkische Luftwaffe reagiert. Die S-400 wird zur Bekämpfung von Kampfflugzeugen und Marschflugkörpern eingesetzt. Die Türkei hat jetzt entlang der türkisch-syrischen Grenze, das vom türkischen Rüstungskonzern ASELSAN erst Ende 2015 an das türkische Militär ausgelieferte mobile Funk- und Radarstörsystem „KORAL“ aufgestellt.

Die Aufstellung der „KORAL“ hat International zu Debatten und Diskussionen über die Effektivität des Systems geführt. Westliche Militärs halten das System für wenig effektiv. Auch laut russischen Quellen könne das türkische Funksystem nur die effektive Reichweite der radargestützten S-400 beeinflussen, jedoch nicht komplett ausschalten.

Der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, hatte in den letzten Tagen vermehrt mit einer militärischen Invasion in Syrien gedroht, falls die Angriffe auf ISIS- und Al Nusra Rebellen nicht unverzüglich eingestellt werden. Außerdem forderte er von seinen westlichen Partnern, die kurdische Volksverteidigungseinheit (YPG), als terroristische Organisation einzustufen. Washington lehnte diese Forderungen ab.

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