Westliche Medien und der Staat: „Es ist an der Zeit, in diesem Land aufzuräumen“

Immer mehr Menschen zweifeln an dem Bild, dass westliche Medien von der Welt zeichnen. Das Ergebnis ist eine zunehmende Unzufriedenheit. „In der Bevölkerung entsteht der Eindruck, dass es nur noch eine Meinung gibt“, sagt Willy Wimmer, ehemaliger Vizepräsident der OSZE. Er beklagt eine „dunkle Periode in der deutschen Presselandschaft“.

Herr Wimmer, sie beklagen aktuell einen Verlust von Pluralität in der westlichen Presse. Woran machen Sie das fest?

BBC
© Flickr/ Tim Loudon

Unter Pluralismus muss man ja verstehen, dass die Meinungsvielfalt in einem Land, auch über die Medien zum Ausdruck gebracht wird. Und seit dem völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien sind die westlichen Printmedien und öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten zu einem reinen Instrument der Kriegsförderung degeneriert. Man muss ja nur einmal an CNN und die BBC in diesem Zusammenhang erinnern. So wird die Meinungsvielfalt, die es ja früher gegeben hat, jetzt völlig ausgeblendet und in der…

Kommentare sind geschlossen.