Syrien: USA drohen mit Eskalation, sollte Waffenstillstand scheitern

Am Samstag soll in Syrien eine Feuerpause in Kraft treten, von der al-Qaida und der „Islamische Staat“ jedoch ausgenommen sind. Washington kündigte einen „Plan B“ an, sollte diese scheitern –

Anfang Februar hatten sich die Vertreter der Internationalen Unterstützungsgruppe für Syrien (ISSG) im Vorfeld der Münchener Sicherheitskonferenz auf eine Feuerpause in dem arabischen Land geeinigt, die schließlich nicht in Kraft trat. Der Westen macht hierfür vor allem die von Russland unterstützte Offensive der syrischen Armee bei Aleppo verantwortlich.

Nun erfolgt der zweite Anlauf zu einer Feuerpause: In der Nacht zu Samstag sollen ab 00:00 Uhr Damaszener Ortszeit die Waffen derer schweigen, die dem Abkommen zustimmen. Bis spätestens Freitagmittag müssen die jeweiligen Seiten ihre Bereitschaft zum Waffenstillstand gegenüber den USA oder Russland bestätigen.

Das unter saudischer Regentschaft gebildete Hohe Verhandlungskomitee (HNC) der Opposition hat der Vereinbarung inzwischen „bedingt“ zugestimmt. Auch die syrische Regierung erklärte ihre Bereitschaft, wobei sich Damaskus eine „Hintertür offen“ gehalten habe, wie….

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