Wirtschafts-Witze (1)

Die heutige sog. Wirtschafts-Wissenschaft ist wirklichkeitsfremd – zwecks besserem Verständnis der nicht immer nachvollziebaren Denkweise der meisten aus-gebildeten Ökonomen soll hier Punkt für Punkt gezeigt werden, daß die heutige sog. “Bürgerliche Ökonomie” in ihren sonst nicht diskutierten Grundlagen voller Widersprüche steckt, nebst einigen Vorschlägen, wie es vielleicht besser zu machen wäre.
Dabei geht es weniger um eine Kritik des Wirtschaftssystems als solches, sondern vor allem um eine kritische Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Erfassung und Darstellung desselben.

Gelernte “Wirtschaftler” (BWL, Finanzwirte, VWL usw.) sind eingeladen, die Argumente und Schlußfolgerungen zu prüfen und mit ihrem Lehrwissen in Beziehung zu setzen.
Sie dürfen sich jedoch nicht scheuen, in ernste Konflikte mit ihren bisherigen angelernten Überzeugungen zu kommen, denn für die Folgen solcher Konflikte können wir keine Haftung übernehmen.
Euer Lucky
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0. Grundsätzliches

Ursprünglich waren Handwerk und Industrie entstanden, um konkrete Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen – nach Ernährung, Kleidung, Kultur, Bildung usw.
Sie mußten durch Qualität und/oder Langlebigkeit der Produkte und Dienstleistungen überzeugen. Die Menschen waren der bestimmende Faktor, und was nicht wirklich gebraucht wurde, kaufte auch keiner – außer durch Manipulation (vor allem durch Religionen) oder Betrug.
Das was man heute wohl einen „reinen Käufermarkt“ nennt.

Durch die industrielle Großproduktion kam es zur Vermassung der Produkte und Dienstleistungen, mit der Folge einer zunehmenden Deckung der Grundbedürfnisse immer weiterer Kreise der Bevölkerung.
Dabei trat die Qualität als Grundeigenschaft alles Geschaffenen Schritt für Schritt in den Hintergrund.
Der zunehmende Wohlstand und das Aufkommen von Papiergeld und Kredit führten zu einem freieren Umgang der Menschen mit ihren finanziellen Mitteln, und es konnten in immer größerem Maße Waren und Dienstleistungen verkauft werden, die nicht not-wend-ig waren („need to have“), sondern sich immer mehr von den natürlichen Bedürfnissen entfernten („nice to have“).
Es erfolgte auf vielen Gebieten der Wandel zum sog. „Verkäufermarkt“, d.h. der Verkäufer bestimmt, was der Kunde haben zu wollen hat.

Heutzutage ist diese Entwicklung derart ins Perverse umgeschlagen, daß der Mensch nur noch zur Befriedigung der Bedürfnisse der Industrie da ist.

Um zu den Ursachen der Verwerfungen zu gelangen, ist es erforderlich, einige Grundsätze und Postulate der modernen Ökonomie auf den Prüfstand zu stellen.
Sehen wir uns ein paar Themen mal unvoreingenommen an.

1. Werbung

a) Werbung ist versteckter Betrug. Immer und überall....mehr….

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