Bürger wären dem Bankensystem ausgeliefert

Die Abschaffung des Bargelds hätte für Bürger unkalkulierbare Risiken. Bürg

500-Euro-Scheine aus dem Verkehr ziehen? Nützt das etwas gegen Geldwäsche?

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Die Einschläge kommen näher. Erst waren es nur ein paar Wissenschaftler, die der Abschaffung des Bargeldes das Wort redeten. Larry Summers etwa oder Kenneth Rogoff, ehemalige Chefökonomen von Weltbank und Währungsfonds, fabulieren schon seit Jahren darüber, dass es keine Münzen und Scheine mehr brauche. Schließlich gehe es elektronisch schneller und billiger.

Dann sprangen mächtige Banker auf den Zug auf. Da sponserte etwa die amerikanische Citibank eine Studie, um nachzuweisen, dass mit dem Übergang zum rein digitalen Zahlungsverkehr mehrere hundert Milliarden Dollar einzusparen seien. Genauso argumentierte kürzlich auch John Cryan, der Chef der Deutschen Bank. Cash sei „als Zahlungsmittel unglaublich ineffizient und teuer“, sagte er und prophezeite, „in zehn Jahren“ werde es „keinen Bedarf an Bargeld mehr geben“.

Die 500-Euro Note soll aus dem Verkehr gezogen werden

Prompt unternimmt nun EZB-Chef Mario Draghi, als Ex-Manager von Goldman Sachs und…

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