„Mutti“ und al-Kaida

Die Türkei beschießt syrische Kurden mit Artillerie. Der UN-Sicherheitsrat äußert Bedenken und fordert die Türkei auf, „das Völkerrecht einzuhalten“ (wonach der Beschuss des Gebiets eines souveränen Staates ein kriegerischer Akt ist). Und was tut Merkel?

Sie plappert – als Einzige, wohlgemerkt – Erdogans Forderung nach einer „Flugverbotszone“ an der türkischen Grenze nach, die erkennbar nichts Anderes ist als ein Rückzugsgebiet für die syrische al-Kaida, Daesh und die türkischen Hilfstruppen dort. Natürlich aus humanitären Gründen…

So hat sie es binnen weniger Tage geschafft, zur Gruppe der aggressivsten Spieler in Syrien aufzuschließen, Erdogans Türkei und Saudi-Arabien. In diesem Zusammenhang nur passend, dass der Bundestag einen Antrag, keine Waffenexporte nach Saudi-Arabien mehr zu genehmigen, abgelehnt hat. Schließlich werden sie benötigt.

Es ist ja nicht völlig neu, dass die Bundesregierung ihre Nase im syrischen Dreck hat. Ein gewisser Herr Perthes war von Anfang an mit dabei (wie auf Voltairenet gründlich ausgeführt wurde). Aber obwohl genaue Beobachter immer wieder Spuren ganz eigener Bösartigkeit….

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