NATO setzt Einkreisung von Kaliningrad fort


NATO setzt Einkreisung von Kaliningrad fortDie NATO setzt die Einkreisung Kaliningrads mit militärischen Einrichtungen, Technik und Personal fort. Sie konzentriert Schiffe, Flugzeuge und tausende Soldaten an der Grenze zur russischen Exklave.
In der gegenwärtigen unmittelbaren Vorbereitung ist die Entsendung von Kampfbataillonen in einer Stärke zwischen 500-1000 Mann in die baltischen Länder. Diese sollen Russland in Schach halten – so ein Vertreter der NATO. Am vergangenen Mittwoch wurden hierzu Einzelheiten in Brüssel im Rahmen der Besprechung der Verteidigungsminister festgelegt.

Grafik: Kaliningrad – russische Insel umgeben von NATO-Mitgliedsländern

Nach bisher bekannt gewordenen Einzelheiten, sollen diese zusätzlichen militärischen Einheiten in Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien und Bulgarien stationiert werden. Der größte Anteil der Soldaten kommt aus den USA, Großbritannien und Deutschland. Im Bestand dieser Einheiten werden sich Raketen des Typs „Erde-Luft“ befinden, Jagdflugzeuge und Hubschrauber. Weiterhin wird über die Stationierung von Flugabwehrtechnik und Panzern nachgedacht.

Der zwischen Russland und der NATO existierende Vertrag sieht ein Verbot der Stationierung von Truppen auf ständiger Grundlage in unmittelbarer Nähe zur russischen Grenze vor. Die NATO plant nun diesen Vertrag zu umgehen.

Durch das Pentagon wurde in einer militärpolitischen Analyse eingeschätzt, dass Russland in der Lage ist, die Hauptstädte des Baltikums innerhalb von 60 Stunden einzunehmen. Quelle:

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