MDR-Journalisten bekommen wegen AfD »juristisches Gesamtkonzept« aufgedrückt

Anweisung von oben: MDR-Journalisten bekommen wegen AfD »juristisches Gesamtkonzept« aufgedrückt

AfD, Wahlkampf, Wutbürger und die Angst der Öffentlich-Rechtlichen. Gerade erst hat sich der SWR dem Willen der Politik gebeugt, jetzt kniet der MDR mit. Für den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt bekommt dort jeder Journalist ein »juristisches Gesamtkonzept« aufgedrückt. Das Anweisungsheftchen regelt auf 41 Seiten wirklich alles. So sieht durchgeplanter Bürokratie-Journalismus bei der ARD aus: Über Parteien darf nur noch »entsprechend ihrer Bedeutung« berichtet werden. CDU, SPD, Grüne und Linke (!) logieren in »Kategorie 1«. Beschämend: Beim inszenierten Schauspiel werden sogar handverlesene Muster-Bürger wie Zootiere vorgeführt.

Wen macht das neue Anweisungsheft des MDR zum Wahlkampf in Sachsen-Anhalt wohl wütender? Die Journalisten des öffentlich-rechtlichen Senders? Schließlich müssen die alles umsetzen, was dort auf 41 Seiten verstörend detailliert diktiert wird. Sogar Ungeregeltes ist auf Seite 6 geregelt: »Bei offenen Fragen stimmen sich die Redaktionen mit den Wahlverantwortlichen in der Juristischen Direktion des MDR ab.« Zu Befehl! Wer so etwas als politischer Redakteur liest, darf sich im juristischen Kindergarten fühlen. Wo er am Eingang seinen Verstand und den letzten….

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