Die westlichen Medien ignorieren Putins Erfolg in Syrien

Die von den Vereinten Nationen veranlassten Friedensgespräche zu Syrien, die am Freitag in Genf begonnen haben, werden von der größten syrischen Oppositionsgruppe boykottiert; sie besteht darauf, dass Russland während der Verhandlungen die Bombardierung ihrer Stellungen einstellt. Wie absurd diese Forderung ist, will ich an einem in die USA verlegten vergleichbaren Szenario deutlich machen. Nehmen wir einmal an, Ammon Bundy (s.https://en.wikipedia.org/wiki/Ammon_Bundy), der durchgedrehte Chef der bewaffneten Miliz, die (am 2. Januar 2016) ein Naturreservat im Osten Oregons besetzt hat, hätte gefordert, das FBI und alle Beamten anderer Bundesbehörden sollten sich zurückziehen; erst dann werde er von den Vereinten Nationen veranlasste Verhandlungen mit
der Obama-Regierung aufnehmen, mit dem Ziel eine Übergangsregierung einzusetzen, die den Auftrag hat, die US-Verfassung nach den sehr rechtslastigen politischen und religiösen Vorstellungen Bundys und seiner nichtsnutzigen Gesellen zu verändern und Obamanach längstens 18 Monaten davonzujagen.
Würden Sie das für eine annehmbare Forderung halten?
Das ist aber der Kontext, in dem die „Gespräche“ in Genf geführt werden. Wundert sich da….

Kommentare sind geschlossen.