Erdogan: „Wir können die Tore nach Griechenland und Bulgarien jederzeit öffnen“

Die Türkei versucht mit den Flüchtlingen ihre Interessen durchzusetzen, die Konfliktlage in und um Syrien wird immer unübersichtlicher und explosiver

Der türkische Präsident scheut nicht davor zurück, die US-Regierung massiv und öffentlich unter Druck zu setzen, damit diese die Unterstützung der syrischen Kurden aufgibt. Mit dem Flüchtlingsproblem in Europa hat er die Hebel in der Hand, um sich durchzusetzen. Bei den Verhandlungen mit der EU hatte bereits, wie aus einem Gesprächsprotokoll hervorgeht, angedroht, die Westgrenze ganz zu öffnen, wenn die EU nicht mehr als die 3 Milliarden Euro zu zahlen bereit ist. Mit einer solchen Drohung hat er Europa, vor allem die deutsche Regierung, in der Hand – und damit auch die USA, die die Einheit der Nato nicht gefährden wollen und die Türkei, nicht zuletzt den Militärflughafen…

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