KESB-Mündel wegen Forderungsklagen blitzartig entlassen

Die KESB Berner Oberland West in Frutigen hielt einen 64-jährigen Mann bis vor kurzem als Mündel fest. Seiner Freiheiten sah er sich vor allem in finanzieller Hinsicht beraubt. Ihm wurden bis heute die AHV-Rente und die EL-Zahlungen willkürlich gekürzt. Nun ist der Mann endlich frei, ihm werden die AHV- und EL-Gelder künftig direkt und vollständig ausbezahlt – und nicht mehr an die KESB.
Der Entlassung ging ein Schreiben an die KESB-Inspektorin in Bern voraus. In diesem wurden der KESB insbesondere zwei gravierende Entwendungen von Mündelgeld vorgeworfen und deren Rückzahlung eingefordert. Zum einen wurden an eine dubiose Inkassobude Fr. 19’500.- von seinen Sozial- und Ergänzungsleistungen überwiesen, obwohl diese absolut nicht pfändbar sind. Zum andern wurden sogar aus seiner Pensionskasse rund Fr. 13’000.- entwendet. Begründung: Man habe ihm vor 16 Jahren (1996) diesen Betrag zuviel gutgeschrieben. Alle Einwände, Falschüberweisungen könnten nur innert maximal fünf Jahren zurückgefordert werden (vgl. Art. 35a1 BVG), wurden standhaft ignoriert.
Bei den Unterschlagungen von Sozial- und Ergänzungsleistungen operierte die KESB vorliegend wie folgt:…Mehr….

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