Bargeldverbot als »Goldfalle«

Viele Goldinvestoren kaufen ihre Barren und Münzen anonym über sogenannte Tafelgeschäfte. Das ist bis zu einem Höchstbetrag von 14 999,99 Euro ganz legal. Bei einem Barzahlungslimit oder einem Bargeldverbot besteht diese Möglichkeit nicht mehr oder nur noch in eingeschränktem Umfang. Beim späteren Verkauf des Goldes droht der Anleger überdies in die »Goldfalle« zu tappen.

Die anonymen Tafelgeschäfte sind den Steuerbehörden und vielen Finanzpolitikern schon seit Jahren ein Dorn im Auge. Bislang ist es möglich, zum Beispiel Gold bis zu einem Schwellenbetrag von 14 999,99 Euro zu kaufen, ohne sich legitimieren zu müssen. So konnte man sich sukzessive ein kleines Vermögen an Goldbarren- und -münzen aufbauen, ohne dass »Big Fiskus« das bemerkte.

Dies war vermutlich die einzige Form der Geldanlage, bei der man keine….

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