Regimewechsel

Nach der »Euro-Einigung«

»Drei Präsidenten«: Jean-Claude Juncker (l.), Donald Tusk und Je
»Drei Präsidenten«: Jean-Claude Juncker (l.), Donald Tusk und Jeroen Dijsselbloem vor der Presse am Montag in Brüssel

Große Freude in Brüssel wegen der »Einigung« mit Griechenland. Trotz des triumphalen Lächelns der »drei Präsidenten« (Juncker, Tusk, Dijsselbloem) und trotz des »Feuerwerks« an Finanzmärkten ist in der Griechenland-Krise nichts, aber auch gar nichts gelöst. Im Gegenteil. Selbst enthusiastische Verteidiger des Euro-Experiments wie Wolfgang Münchau von der Financial Times (FT) sind alarmiert. Unter dem Eindruck der nächtlichen EU-Marathonsitzung von Sonntag zu Montag, bei der der griechische Ministerpräsident mit mafiatypischen Erpressungsmethoden zum Kniefall gezwungen wurde, warnte der vermeintliche Fachmann vor dem »Regimewechsel«, der still und heimlich an der Spitze der EU stattgefunden habe. Die Art der Angriffe, denen Tsipras in besagter Sitzung ausgesetzt war, werden im….

Kommentare sind geschlossen.