Die Folterkeller der CIA

Die US-Öffentlichkeit wartet darauf, mehr über die brutalen Verhörmethoden des Geheimdienstes CIA zu erfahren. Noch ist unklar, was genau in der freigegebenen Zusammenfassung des Berichts stehen wird, den der Geheimdienstausschuss des Senats nach jahrelanger Ermittlungsarbeit verfasst hat. Beobachter rechnen mit weiteren juristischen Komplikationen im Verfahren um die Anschläge vom 11. September 2001.
Anfang April hatte der Senat beschlossen, Teile des Berichts zu veröffentlichen. Es geht um Vorfälle während der Amtszeit des damaligen Präsidenten George W. Bush in Geheimgefängnissen der CIA im Ausland. Kritiker bezeichnen die fraglichen Verhörmethoden als Folter, etwa das sogenannte „Waterboarding“, bei dem der Gefangene das Gefühl hat zu ertrinken.
Die Ausschussmitglieder sichteten Dokumente im Umfang von mehr als zehn Millionen Seiten. Der noch geheime….

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