Kriegstreiberei in der NZZ

Alt-NZZ-Redaktor Jürg Dedial empfiehlt der NZZ, den «Pfad einer insgesamt ausgewogenen Berichterstattung» zu verlassen.
Eine volle Seite wurde dem Thema gewidmet: Putin folge, so stand da geschrieben, seinem «braunen Lehrmeister» Hitler. Die Annexion der Krim durch Russland sei eine perfekte Parallele zu Hitlers Vorgehen gegenüber der Tschechoslowakei 1938/39. Und damals wie heute sei die Haltung des Westens «feige» (siehe NZZ vom 22.4.2014).
Man mag diesen Vergleich passend oder eher unpassend beurteilen, schon Hillary Clinton hat ihn gemacht und auch Wolfgang Schäuble (der Autor dieser Zeilen, seines Zeichens promovierter Historiker, kann dem Vergleich wenig abgewinnen; siehe unten das PS). Interessant auf dieser ganzen NZZ-Seite sind aber die Schlussfolgerungen unter dem Artikel, die dessen Autor, alt-NZZ-Redaktor Jürg Dedial, zu ziehen wagt, und eine danebenstehende – sogenannt kontextuelle – Box, in der an die Kommentierung der NZZ in den Jahren 1938/39 erinnert wird.
Zuerst also Dedials Schlussfolgerung. Wörtlich heisst es da….

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