Terrorverdacht – Muslimische Gefangene geächtet und diskriminiert

In den USA ist das Wort ‘Terrorist’ mit einem solchen Stigma behaftet, dass der bloße Verdacht genügt, um einer Person sämtliche Bürgerrechte zu entziehen. Diese Erfahrung machen vor allem die Muslime im Land, die sich allmählich und mit Hilfe einer neuen Bewegung zur Wehr setzen.
Derzeit entsteht eine nationale Allianz, die Menschenrechtsverstöße im Zusammenhang mit Terrorverdachtsfällen in den USA publik machen und angehen will. Zu ihren Hauptversammlungsorten gehört ein kleiner Platz vor dem New Yorker ‘Metropolitan Correction Centre’ (MCC), in dem als gewalttätig eingestufte Verdächtige in Isolationshaft gehalten werden.
Die Familien, die sich dort einmal im Monat zu einer Mahnwache einfinden, unterstützen die Kampagne ‘No Separate Justice’, die der US-Regierung vorwirft, die nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 eingeführten Gesetze zu missbrauchen, um gegen friedliche und gesetzestreue Muslime vorzugehen, die ihre Rechte auf freie Meinungsäußerung und Religionsausübung….

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