Der Spiegel wirbt für Krieg und Aufrüstung

Zu den untrüglichsten Anzeichen für die Wiederkehr des deutschen Militarismus gehört die Flut von Kriegspropaganda in den Medien. Die konservativen Blätter Welt und FAZ, die liberalen Süddeutsche und Zeit und die grünennahe taz veröffentlichen immer neue Artikel, die auf ein aggressiveres Vorgehen gegen Russland und auf militärische Aufrüstung drängen. Das jüngste Beispiel liefert Dirk Kurbjuweit in der gedruckten Ausgabe des Spiegel.
In einem Essay mit der Überschrift „Die Macht der Ohnmächtigen“ fordert Kurbjuweit, der Westen brauche die „Eigenschaften des [Kriegsgottes] Mars, also Waffen, kriegerische Fähigkeiten und manchmal die Entschlossenheit, all das einzusetzen“. „Nicht rüsten, nicht den ökonomischen Wettkampf aufnehmen, sich aus der Weltpolitik raushalten“, schreibt der Spiegel-Autor, „wäre gleichermaßen edel und wahnsinnig“.
Zur Begründung seiner Forderung nach Krieg und Aufrüstung bedient…

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