Scharfe Kritik an UN-Krebsstudie zu Fukushima

Nach UN-Einschätzung hat der Atomunfall im japanischen Fukushima vor drei Jahren nicht zu einer Erhöhung des Krebsrisikos für die Bevölkerung geführt. An dem UN-Bericht wird scharfe Kritik geübt. So sprechen Experten von Verharmlosung sowie Vertuschung und Ärzte nennen die Studie gar „unseriös“.

Erhöhtes Risiko für Schilddrüsenkrebs
Die Atomkatastrophe vor drei Jahren im japanischen Fukushima habe das Krebsrisiko für die Bevölkerung nicht erhöht. Zu dieser Einschätzung kommt das Komitee der Vereinten Nationen für die Folgen von Strahlung (UNSCEAR). Auch den sprunghaften Anstieg von Schilddrüsenkrebs bei Kindern sehen sie nicht als Folge der freigesetzten Strahlung. Insgesamt seien bei Screenings von 250.000 Kindern und Jugendlichen unter anderem 75 Fälle von Schilddrüsenkrebs diagnostiziert worden. In dem Bericht heißt es dazu, dass die erhöhte Rate von Zysten, Knoten und Krebsfällen „wegen der hohen Effizienz der Untersuchungsmethode“ zu erwarten gewesen wäre. Gleichzeitig wird eingeräumt, dass „ein erhöhtes Risiko vor allem für Schilddrüsenkrebs bei Kleinkindern und…

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