NWO Überwachungsstaat: Doppeltes Spiel im Fall Snowden

Staat und Bürger haben ein völlig unterschiedliches Interesse an Transparenz.

Viel Jubel und Trubel herrscht im Zusammenhang mit Edward Snowdens Veröffentlichungen. Inwiefern Snowden tatsächlich neue Erkenntnisse vermittelte, liegt sicherlich im Auge des Betrachters und seiner Möglichkeit, komplexe technische Strukturen und deren Möglichkeiten auch ohne Hilfe der Medien zu erkennen. Auf alle Fälle hat Snowden öffentlich bestätigt, was viele bereits wußten, nicht aber beweisen konnten – und er hat den Medien eine Steilvorlage geliefert, von der sie noch monatelang zehren können. Andrerseits sollte nicht außer Acht gelassen werden, daß diese Farce vermutlich von den anglo-amerikanischen Geheimdiensten selbst inszeniert wurde. Sie laufen damit zwar kurzfristig Gefahr, einige kosmetische Beschränkungen und Buh-Rufe in Kauf zu nehmen, ermöglicht es ihnen andrerseits, so gesammelte Daten in Zukunft offiziell in Gerichtsprozessen verwenden zu dürfen. Solches ist nur möglich, wenn geheime Daten auch offizielle Anerkennung finden, ein Schritt, der durch den angeblichen Verrat Snowdens bereits in diese Richtung zeigt. Auf alle Fälle wird, im Rahmen der Globalisierung….

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