Krim-Krise: Der amerikanische Imperialismus

In der Krim-Krise kann mal wieder wunderbar beobachtet werden, wie das Teile-und-Herrsche-Schema der Machtelite funktioniert. Leute, die das Vorgehen der US-Regierung kritisieren, werden als »Antiamerikaner« bezeichnet. Libertäre, die das ebenfalls tun, werden kurzerhand zu Etatisten oder Anhängern von Putin erklärt. Deshalb will ich die Diskussion wieder vom Kopf auf die Füße stellen.

Keine Regierung der Welt vertritt die Interessen ihrer Bevölkerung, weder die amerikanische noch die russische, die deutsche, die israelische, die palästinensische oder die »europäische«. Das ist die Lehre des Libertarismus und folgt ganz einfach logisch aus dem Eigennutzkalkül der handelnden Personen. Der Trick dieser Regierungen, ihrer Agenten und unzähliger nützlicher Idioten, die es mangels Gehirnmasse nicht besser wissen, ist es daher, jede Kritik an ihnen als »unpatriotisch« oder eben anti-xy darzustellen. Besonders irrwitzig ist es beispielsweise, Kritikern der US-Regierung…..

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