Chinas Sexindustrie: Das verbotene Milliarden-Business

Mit versteckten Kameras filmte Chinas Staatsfernsehen CCTV die Rotlicht-Szene der Stadt Dongguan und sendete am 9. Februar einen 14-minütigen „Skandal-Report“: Prostituierte, die in Luxushotels mit Preisschildern angepriesen wurden und Bordells, die sich als Massage- und Beauty-Salons tarnten. Es war der Beginn einer staatlichen Kampagne gegen die Sexindustrie, die mittlerweile schon zwei Wochen andauert und von den Chinesen als surreal empfunden wird.  Attacke auf Chinas Sex-Hauptstadt

Das Treiben in den Hotels von Dongguan erschütterte die Fernseh-Nation nicht im geringsten: Prostitution ist zwar in China illegal, jedoch nur auf dem Papier. Die Industrie-Stadt im tropischen Süden des Landes, mit ihren 7 Millionen Einwohnern, ist als Sex-Hauptstadt bekannt. Dass CCTV auf einmal über die dortige Rotlichtszene herfiel, irritierte jedoch. Die neueste Attacke in Chinas Anti-Korruptions-Kampagne sollte offenbar zeigen, wie ernst es die Machthaber…...

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